Medizinalcannabis: Großkundenrabatte auch für Kleinstabnehmer

Das Produkt: Medizinalcannabis – ein Umsatzbringer mit exorbitantem Wachstumspotenzial.

Umsatzentwicklung: fast Faktor 10 in nur vier Jahren

Die Ausgangslage dürfte bekannt sein: Medizinalcannabis oder medizinisches Cannabis darf seit 2017 in medizinisch indizierten Fällen von Ärzten verschrieben werden. Bei einem ärztlichen Privatrezept zahlen Patienten das Medizinalcannabis in der Apotheke selbst. Beim klassischen Rezept für gesetzlich Versicherte übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Der Absatz von Medizinalcannabis in deutschen Apotheken hat sich in den vergangenen Jahren steil nach oben entwickelt: Seit der Einbindung von Medizinalcannabis ins Arzneirecht 2017 stieg der jährliche Umsatz von 994 Kilogramm auf 9.007 Kilogramm im Jahr 2021, also mehr als neun Tonnen und damit fast eine Verzehnfachung der Absatzzahlen in vier Jahren.[1]

Fast Market Access in weniger als 24 Stunden

Fast Market Access: Anbieter bekommen ein Apotheken-Netzwerk

Die rasant steigende Akzeptanz von Medizinalcannabis im Gesundheitswesen stellt viele, vor allem kleinere Apotheken vor zumindest ein Problem: Aufgrund ihrer relativ überschaubaren Abnahmezahlen kommen sie kaum in den Genuss von Rabatten. Diese Lücke füllt die cannorbis-Handelsplattform – und schafft gleichzeitig lizensierten Produzenten von medizinischem Cannabis einen Fast Market Access.

cannorbis ist vergleichbar einer digitalen Marktfläche, die lizensierte Produzenten von Medizinalcannabis nutzen können, um auf dieser ihre Produkte anzubieten. Vorteil: Anbieter müssen die Apotheken nicht mühsam einzeln über den eigenen Vertrieb kontaktieren und für ihre Produkte gewinnen. Cannorbis garantiert die gesetzliche Legitimation der Anbieter.

Im Detail sieht das so aus: Ein Anbieter wie Bavaria Weed, stellt seine Angebote für verschiedene Sorten online. Dann können alle Apotheken im cannorbis-Verbund diese Produkte zu den gleichen Konditionen einkaufen und profitieren dabei von den Rabatten, die der Anbieter für verschiedene Milestones oder Liefermengen in seinem Angebot fixiert hat. Das können bis zu 70 Prozent sein. Teurer als der Ausgangspreis wird es nie. Jedes Angebot gilt mindestens vier Wochen. In dieser Zeit kann jede teilnehmende Apotheke zu den vorher angebotenen Konditionen das Medizinalcannabis beliebig oft bestellen. Geliefert wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Alle Einkäufe der auf der cannorbis-Handelsplattform zusammengeschlossenen Apotheken werden bei Angebotsende zusammengerechnet. So kommt jede Apotheke an Rabatte für Großkunden, selbst wenn sie im Angebotszeitraum nur wenige Gramm bestellt hat.

Exklusive Teilnahme von Apotheken in jedem PLZ-Gebiet

Gebietsschutz für 10 bis 24 Cent pro Einwohner

cannorbis-Apotheken erwerben darüber hinaus einen Gebietsschutz für einen bestimmten Postleitzahlen-Bereich. Es kann also nicht im selben Viertel eine neue Apotheke eröffnen, die Medizinalcannabis über die cannorbis-Handelsplattform bezieht. Für diesen Gebietsschutz und für die Beteiligung an der cannorbis-Handelsplattform zahlen Apotheken eine einmalige Lizenzgebühr. Die Höhe der Gebühr hängt vom Postleitzahlen-Bereich und der Einwohnerzahl ab. Die Kosten liegen bei 10 bis 24 Cent je Einwohner.

Das Risiko einer Fehlinvestition in den neuen Produktzweig Medizinalcannabis ist denkbar gering. Abgesehen von den beeindruckenden Wachstumszahlen, kann die cannorbis-Lizenz nach zwei Jahren ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Apotheken erhalten dann 80 Prozent des Kaufpreises zurück.

Für Anbieter ist die cannorbis-Handelsplattform kostenlos. Gebühren oder Provisionen fallen nicht an. Das gibt Händlern mehr Spielraum für attraktive Rabatte im Apotheken-Netzwerk. So hat Genossenschaft früher schon funktioniert.


[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1325495/umfrage/absatzmenge-von-medizinischem-cannabis-an-apotheken-in-deutschland/

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