Was bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Es geht um die Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen bei der Kommunikation und Dokumentation, also auch die Übertragung von Gesundheitsdaten und -informationen. Außerdem sollen Gesundheitsdienstleistungen auf elektronischem Wege bereitgestellt werden.

Digitalisierung im Gesundheitswesen? Die steckt in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern doch noch immer in den Kinderschuhen …“, meint IT-Experte Thomas Hansen zu seinem Nachbarn. „Als ich mir im Urlaub in Dänemark meinen Knöchel verstaucht habe, gab’s keinen Papierkram – das haben die alles digital geregelt, total unkompliziert.“

In der Tat steht die Digitalisierung des Gesundheitssektors in Deutschland erst am Anfang. Trotz vielversprechender Technologien im Bereich von eHealth, Telemedizin, Telematik, aber auch Online und Content Marketing werden diese bisher nur von wenigen Arztpraxen genutzt.

Dieser Ratgeber befasst sich mit der Digitalisierung der Medizin und insbesondere mit der Digitalisierung der Arztpraxis. Dabei beleuchten wir gesetzgeberische Initiativen wie die elektronische Patientenakte (ePA) oder das Telemedizingesetz ebenso wie die im Zuge der Pandemie stärker in den Fokus gerückten Themen Digitale Terminvergabe und Videosprechstunde. Zudem erfahren Sie, warum jeder Arzt eine Homepage haben sollte, wie Sie die Sichtbarkeit Ihrer Praxis-Webseite mit den richtigen SEO-Maßnahmen steigern und wie Sie von gezielter IT-Beratung und Digital Due Diligence profitieren können.

Was bedeutet Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Digitalisierung im Gesundheitswesen bedeutet vor allem eines: Veränderung.
Digitalisierung im Gesundheitswesen bedeutet vor allem eines: Veränderung.

Big Data, Cloud-Services, Künstliche Intelligenz und Automatisierung – digitale Technologien verändern auch das Gesundheitswesen in Deutschland. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung beschleunigt und gezeigt, dass die Digitalisierung von Medizin und Medizintechnik allen Beteiligten zugutekommen kann.

Digital Health bzw. E-Health-Anwendungen werden immer besser. Viele Länder zeigen sich deshalb entschlossen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen und damit insbesondere die Digitalisierung der Medizin verändern nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch die bisherigen Due Diligence-Prüfungen von Organisationen im Gesundheitssektor.

Welche Möglichkeiten bietet Digitalisierung im Gesundheitswesen?

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet neue Möglichkeiten.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet neue Möglichkeiten.

„Wir haben die Technologie und wir haben die Mittel. Mehr Digital Health ist längst überfällig,“ findet Thomas Hansen, der immer wieder begeistert von seinen Erlebnissen im Ausland berichtet.

Beispiele für die Digitalisierung im Gesundheitswesen sind Gesundheitsapps, Datenanalyse, einfachere Kommunikation und Verwaltung und die wachsende Bedeutung der Telemedizin.

Von den Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen profitieren längst nicht nur die Patienten, sondern auch Ärzte, Versicherungen und medizinische Unternehmen. Denn E-Health-Anwendungen verbessern Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten, senken Kosten und steigern die Effizienz.

Ärzte, die bereit sind, bisherige Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und offen gegenüber dem technologischen Wandel sind, werden daher von der Digitalisierung im Gesundheitswesen langfristig profitieren.

Welchen Stellenwert hat der Gesundheitssektor in Deutschland?

Der Gesundheitssektor in Deutschland stützt die gesamte Wirtschaft.
Der Gesundheitssektor in Deutschland stützt die gesamte Wirtschaft.

Der Gesundheitssektor in Deutschland ist einer der größten Wirtschaftszweige des Landes. Er garantiert eine stabile Nachfrage und beschäftigt rund 5,7 Millionen Menschen.

Eine genau abgegrenzte Definition des Gesundheitssektors ist jedoch kaum möglich. Denn letztendlich meint der Begriff alle Wirtschaftszweige, die mit dem Thema Gesundheit in Verbindung stehen. Das Gesundheitssystem hingegen lässt sich definieren als die Art und Weise, nach der die medizinische Versorgung der Menschen innerhalb eines Staates geregelt ist.

Der deutsche Gesundheitssektor sichert die Erwerbsfähigkeit der Menschen und liefert somit einen fundamentalen Beitrag zum Funktionieren der Volkswirtschaft. Gerade vor dem Hintergrund, dass in Deutschland innovative Medizinprodukte und Behandlungsmethoden entwickelt werden, verwundert der verschlafene Start des deutschen Gesundheitssektors in die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Digitalisierung in der Medizin – welche Pro- und Contra-Argumente gibt es?

Auch für die Digitalisierung in der Medizin gibt es Pro- und Contra-Argumente.
Auch für die Digitalisierung in der Medizin gibt es Pro- und Contra-Argumente.

Viele Vorteile der Digitalisierung gelten auch für den Bereich Medizin:

  • Big-Data-Analysen ermöglichen bessere Früherkennung, Diagnose und Behandlung
  • papierlose Verwaltung durch Digitalisierung im Gesundheitswesen spart Zeit und Ressourcen
  • Automatisierung vereinfacht Workflows für alle Akteure im Gesundheitswesen
  • Online-Terminvereinbarungen erleichtern den Austausch
  • Gesundheits-Apps verbessern das Monitoring
  • Gesetzesinitiativen schaffen den Rahmen für die Datenhoheit der Patienten über ihre digitalen Gesundheitsdaten

Was ist Digitalisierung in der Medizin?

Der Einfluss der Digitalisierung in der Medizin ist vielfältig.
Der Einfluss der Digitalisierung in der Medizin ist vielfältig.

Digitalisierung in der Medizin? Unbedingt! Eine bessere vernetztes Gesundheitswesen würde die medizinische Versorgung verbessern und den Alltag der Ärzte zugleich spürbar erleichtern“, ist sich IT-Experte Thomas Hansen sicher.

Beispiele für digitale Gesundheitsanwendungen sind die zahlreichen Fitness- und Ernährungs-Applikationen, um die zuletzt ein regelrechter Hype entstanden ist. Die entsprechenden Anwendungen werden übrigens auch als Digital Health oder eHealth-Apps bezeichnet. Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) hat dafür einen ersten gesetzlichen Rahmen geschaffen. Digitale Gesundheitsanwendungen helfen nicht nur dem Patient, sondern auch dem Arzt. Denn sie erleichtern die Kommunikation, das Monitoring und die Diagnose.

„Aber natürlich können wir nicht nur über die Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen sprechen, sondern müssen auch die (vermeintlichen) Nachteile der Digitalisierung sprechen“, führt Thomas Hansen fort und meint damit vor allem das Thema Daten.

Der Umgang mit sensiblen Patientendaten erfordert allerdings maximale Sicherheitsvorkehrungen. Auch die Akteure selbst müssen das Datenschutzprinzip daher sorgfältig befolgen, damit die Digitalisierung der Medizin gelingen kann.

Was gehört zu E-Health?

E-Health wird ein immer wichtigerer Begriff im Zuge der Digitalisierung.
E-Health wird ein immer wichtigerer Begriff im Zuge der Digitalisierung.

In Diskussionen um die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist häufig auch von E-Health die Rede. Wie lässt sich E-Health definieren? Der Begriff meint die Nutzung digitaler Technologien im Gesundheitssektor. E-Health umfasst Kommunikationstechnologien wie die elektronische Gesundheitskarte, die digitale Patientenakte, telemedizinische Anwendungen und auch die bereits erwähnten E-Health-Apps. Um eine E-Health-App auf Rezept verschrieben zu bekommen, muss sie als DiGA, kurz für Digitale Gesundheitsanwendung, zugelassen werden. So übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten und fördern die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Der Gesetzgeber bemüht sich darum, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Ein wichtiger Schritt hierbei ist das E-Health-Gesetz aus dem Jahr 2015.

Was ist Digital Due Diligence?

Neue Technologien erfordern neue Prüfungen: Digital Due Diligence.
Neue Technologien erfordern neue Prüfungen: Digital Due Diligence.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen erfordert nicht nur technische und konzeptionelle Umstellungen, sondern auch eine neue Art der Prüfung – die Digital Due Diligence.

Während sich herkömmliche Due-Diligence-Prüfungen als Analyse von Stärken und Schwächen eines Kaufobjekts definieren lassen, richtet die Digital Due Diligence den Fokus speziell auf die digitalen Strukturen und deren Zukunftsfähigkeit. Mithilfe einer medical device due diligence-Checklist analysieren Experten das digitale Potenzial einer Organisation im Hinblick auf die Digitalisierung im Gesundheitssektor.

Was ist Telemedizin?

Telemedizin verspricht Erleichterungen für Arzt und Patient.
Telemedizin verspricht Erleichterungen für Arzt und Patient.

IT-Experte Hansen kann es nicht verstehen: „In Deutschland müssen wir noch immer für jedes Rezept in die Arztpraxis laufen. Dabei haben wir doch längst die Technik, um uns viele Wege sparen zu können.“

Hansen meint in erster Linie die Telemedizin. Doch was genau ist eigentlich Telemedizin – und was ist Telematik? Eine Definition von Telemedizin könnte lauten: Medizinische Dienstleistungen, die Patienten aus der Distanz nutzen können. Telematik hingegen meint die Verbindung zwischen Telekommunikation und Informatik. Beide sind bedeutende Faktoren für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Anwendungsgebiete für Telemedizin gibt es zuhauf und doch steht Telemedizin in Deutschland noch immer erst am Anfang, genau wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen insgesamt. Insbesondere das Thema Videosprechstunden ist in jüngster Zeit verstärkt in den Fokus geraten, auch bedingt durch die Pandemie. Anbieter von Telemedizin haben sich in den letzten Jahren intensiv der Entwicklung von Telemedizin-Apps gewidmet.

Sie möchten die Telemedizin oder andere digitale Technologien in Ihrer Praxis einführen? Die mediorbis-Experten für Praxismarketing helfen Ihnen weiter. Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren!

Für wen ist das Telemedizingesetz relevant?

Das Telemedizingesetz steht in Deutschland noch am Anfang.

Die Definition von Telemedizin? Alle Gesundheitsangebote, die ein Patient aus der Ferne wahrnehmen kann.

DAS Telemedizingesetz existiert im Grunde genommen nicht. Denn bisher gibt es noch kein eigenständiges Gesetz, das ausschließlich die Telemedizin in Deutschland regelt. Das bereits angesprochene E-Health-Gesetz ist die Grundlage für die Einführung verschiedener telemedizinischer Anwendungen und soll den Telemedizin-Anbietern einen Rahmen für die künftige Digitalisierung im Gesundheitswesen bieten. Somit ist das Telemedizingesetz für alle Beteiligten relevant, insbesondere jedoch für Arztpraxen.

Die Anwendungsgebiete für die Telemedizin reichen von digitalen Terminvereinbarungen über Telemedizin-Apps zu digitalen Sprechstunden oder der Ausstellung von Rezepten.

Was ist Telemedizin ohne die richtige Telematikinfrastruktur? In Apotheken aber auch in vielen Praxen besteht enormer Innovationsbedarf, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgreich meistern zu können.

Ärzte, die sich mit Ihren Praxen rechtzeitig auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen einstellen und die nötigen Anpassungen in puncto Telemedizingesetz vornehmen, verschaffen sich einen enormen Wettbewerbsvorteil.

Wie funktioniert Telematik?

Telematik bildet das Grundgerüst für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Telematik bildet das Grundgerüst für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Telematik, auch dieser Begriff fällt im Zuge der Diskussion um die Digitalisierung im Gesundheitswesen immer wieder. Doch was genau ist überhaupt Telematik in der Medizin? Telematik – zusammengesetzt aus Telekommunikation und Informatik – meint heute allgemein die Vernetzung im Gesundheitswesen. Damit sind jedoch nicht nur Telematik-Apps gemeint, sondern die Verbindung zwischen verschiedenen Akteuren. Eine genaue Definition ist schwierig, zumal der Begriff oft als Synonym für den Begriff E-Health dient.

Ernstzunehmende Digitalisierungsmaßnahmen im Bereich der Gesundheitstelematik erfordern den Ausbau der Telematikinfrastruktur in Apotheken, Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen. Insbesondere in der Arztpraxis erleichtert Telematik die Vernetzung und Kommunikation.

Wie sieht die Digitalisierung in der Arztpraxis aus?

Die Digitalisierung der Arztpraxis verbessert das Gesundheitswesen.
Die Digitalisierung der Arztpraxis verbessert das Gesundheitswesen.

Der zwar zögerliche aber doch stetige Ausbau von Online-Videosprechstunden ist aus Arzt- und aus Patientensicht wohl einer der größten Vorteile der bisherigen Digitalisierung in der Arztpraxis. In der Videosprechstunde kann der Arzt seinen Patienten in vielen Fällen genauso gut weiterhelfen wie vor Ort.

Die Möglichkeit, seinen Arzttermin bequem online zu buchen, wird von zunehmend mehr Praxen ebenfalls erfolgreich genutzt. In dieser Hinsicht bietet die Digitalisierung im Gesundheitswesen besonders großes Potenzial.

In der Arztpraxis verbessert digitale Technologie zudem die bisherigen Workflows. Umständliche Papierwirtschaft hat an vielen Orten ausgedient, wozu auch gesetzgeberische Initiativen zur Verbesserung der Digitalisierung im Gesundheitswesen beitragen, wie z.B. die elektronische Gesundheitsakte bzw. elektronische Patientenakte.

Welche Vorteile bietet die digitale Terminvergabe?

Durch die Pandemie verstärkt gewachsen: Digitale Terminvergabe.
Durch die Pandemie verstärkt gewachsen: Digitale Terminvergabe.

Den eigenen Arzttermin online vereinbaren – das ist eine Erleichterung für Patienten, aber auch für Ärzte. Die technischen Voraussetzungen für die digitale Terminvergabe sind längst gegeben.

Die Möglichkeit, im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen online Arzttermine zu buchen, bietet nicht nur für Patienten, sondern auch für Ärzte einige Vorteile. Gute Buchungssysteme entlasten den Praxisalltag. Die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung erhöht den Komfort für Ärzte und Patienten und sorgt dank digitaler Datenaufnahme und Erinnerungen für mehr Termintreue. So gewinnt die digitale Terminvergabe neue Patienten für die Praxis.

Wie funktioniert eine Videosprechstunde?

Videosprechstunden machen Schluss mit unnötigen Praxisbesuchen.
Videosprechstunden machen Schluss mit unnötigen Praxisbesuchen.

Die Corona-Pandemie hat die Einführung der Videosprechstunde in Deutschland beschleunigt. Während die Arztkonsultation per Videosprechstunde vorher nur von vergleichsweise wenigen Arztpraxen genutzt wurde, ist dieser Bereich mittlerweile zu einem Vorreiter der Digitalisierung im Gesundheitswesen geworden. Nicht nur in der Psychotherapie nimmt die Videosprechstunde eine immer wichtigere Rolle ein.

Beispielsweise können Heilmitteltherapien in Form verordneter Maßnahmen der Stimmtherapie, Sprechtherapie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie und Physiotherapie (Krankengymnastik, Bewegungstherapie) häufig gut per Videosprechstunde durchgeführt werden.

Auch Hebammen dürfen die Videosprechstunde nutzen, um Vorgespräche und Aufklärungsgespräche durchzuführen. Außerdem können sie Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse als digitale Live-Kurse anbieten.

Für Allgemeinmediziner, Zahnärzte sowie Fachärzte fast aller Fachrichtungen bieten sich speziell Erstberatungen, zum Teil auch Nachkontrollen per Videosprechstunde an. Wann immer keine körperliche Untersuchung erforderlich ist, kann dem Patienten einfach und schnell per Videotelefonie geholfen werden. Der Zahnarzt kann z. B. in der Videosprechstunde erläutern, welche prothetischen Optionen bei der bevostehenden Behandlung infrage kommen oder wie eine navigierte Implantation erfolgt. Bei Kieferorthopäden liegen Aligner-Therapien voll im Trend. Auch diese lassen sich Patienten hervorragend am Monitor vorstellen und zwischenkontrollieren. Eine Behandlung über Videochat oder Telefon kann grundsätzlich von allen Arztgruppen angeboten werden. Davon ausgenommen sind lediglich Ärzte ohne direkten Patientenkontakt wie Laborärzte, Nuklearmediziner, Pathologen, Radiologen und Strahlentherapeuten.

Aus Datenschutzgründen geht einer Videosprechstunde i. d. R. eine Einwilligungserklärung voraus. Erst nach Einwilligung kann der Arzt einen Termin für die Online-Videosprechstunde vereinbaren und den Patienten kontaktieren.

Wie lange müssen Daten einer ePA gespeichert werden?

Die elektronische Patientenakte (ePA) wirft Datenschutz-Fragen auf.
Die elektronische Patientenakte (ePA) wirft Datenschutz-Fragen auf.

Ein großer Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland war Anfang 2021 die Einführung der (freiwilligen) elektronischen Patientenakte (ePA). Auch als elektronische Gesundheitsakte bezeichnet, soll die ePA künftig einen besseren Überblick über die Patientendaten geben und die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Die Daten waren bisher oft in verschiedenen Patientenakten verstreut, was den Überblick erschwerte.

Durch das Patientendaten-Schutzgesetz erhalten die Patienten die volle Kontrolle über ihre digitale Patientenakte. Sie allein entscheiden, welcher Akteur wie lange Zugriff auf ihre ePA bekommt. Seit dem 1. Januar 2021 sind Ärzte dazu verpflichtet behandlungsrelevante Daten des Patienten in die elektronische Patientenakte einzutragen, sofern das vom Patienten gewünscht wird.

Was ist Content Marketing?

Content Marketing ist heutzutage auch für Ärzte unverzichtbar.
Content Marketing ist heutzutage auch für Ärzte unverzichtbar.

IT-Experte Hansen weiß: „Wer seine Arztpraxis für die Digitalisierung im Gesundheitswesen fit machen will, braucht eine passende Content Marketing-Strategie.“

Content Marketing ist seit vielen Jahren ein schallendes Schlagwort in der digitalen Welt. Der Begriff Content Marketing lässt sich definieren als strategisches Vorgehen, bei dem digitale Inhalte („Content“) für eine bestimmte Zielgruppe erstellt werden, um diese von einem Produkt oder einer Marke zu überzeugen. Gute Content Marketing-Strategien versorgen die Zielgruppe kontinuierlich mit nützlichen Inhalten und binden diese so an die eigene Marke. Wer sein Content-Marketing-Management strategisch ausrichtet, löst letztlich die gewünschte Kundenhandlung aus.

Die Inhalte im Content Marketing sind deshalb so wertvoll für Patienten, weil sie alle relevanten Fragen verkörpern, die sich der Patient auf seiner Patientenreise stellt. Viele dieser Fragen, sind so elementar, dass sich die meisten Patienten scheuen, sie in an den Arzt oder sein medizinisches Personal zu richten. Werden die Antworten auf diese Fragen auf der Praxiswebseite präsentiert, gewinnt der Patient vertrauen zum jeweiligen Arzt. Im Fall der Digitalisierung im Gesundheitswesen entspricht dies dem Gewinn von neuen Patienten über die Ärzte-Homepage bzw. Praxis-Homepage.

Was ist Onlinemarketing?

Eine passende Onlinemarketing-Strategie ist der Schlüssel zum Erfolg.
Eine passende Onlinemarketing-Strategie ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eng mit dem Begriff Onlinemarketing verbunden. Wie können wir Onlinemarketing definieren? Onlinemarketing umfasst verschiedene mit dem Internet verbundene Marketingbereiche wie SEO bzw. Onpage-Optimierung (die Optimierung einer Website hinsichtlich ihrer Auffindbarkeit), Ads bzw. Anzeigen, E-Mail-Marketing oder auch die sozialen Netzwerke. Auch verschiedene Beispiele von Content Marketing sind Bestandteil des Onlinemarketings und für die Digitalisierung im Gesundheitswesen von Bedeutung. Schon jetzt spielt das Internet in Gesundheitsfragen eine gewichtige Rolle.

Ein aussagekräftiges Logo ist für eine Arztpraxis heute ebenso wichtig wie gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des eigenen Suchmaschinenrankings durch SEO – Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. SEO ist für Ärzte mittlerweile genauso wichtig wie für klassische Unternehmen. Aus gutem Grund gibt es im IT-Consulting mittlerweile Anbieter, die sich auf den medizinischen Bereich spezialisiert haben. Schließlich ist ein Consultant per Definition ein Experte auf speziellen Gebieten.

Doch Vorsicht! SEO unterstützt dabei, bestehende Inhalte für Suchmaschinen wie Google auffindbar zu machen. Fortlaufende SEO-Optimierung ist aber nur sinnvoll, wenn regelmäßig neue Inhalte auf der Praxiswebsite veröffentlicht werden. Solche Inhalte sollten im Rahmen des Content Marketings erstellt werden. Wenn schon geschrieben wird, dann sollte es die Patienten unterstützen. Deshalb gehören fortlaufendes SEO und Content Marketing zusammen.  

Welche Vorteile bietet eine moderne Website?

Eine moderne Webseite fungiert als Kundenmagnet.
Eine moderne Website fungiert als Kundenmagnet.

Ein Unternehmen ohne eigene Website? Heute undenkbar. Was für Unternehmen gilt, gilt auch für Ärzte: Eine eigene Praxiswebsite ist Pflicht – am besten mit einem professionellen Arzt-Logo. Wie erwähnt, wächst im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen die Zahl der Menschen, die sich den passenden Arzt online heraussuchen.

Eine Ärzte-Website präsentiert den Arzt und seine Praxis im Internet und wird so für potenzielle Patienten auffindbar und interessant. Eine gut gemachte Arzt-Homepage ist ein kostengünstiges Marketingtool, das dauerhaft neue Patienten – und auch medizinisches Personal – für die Praxis gewinnt. Sie ist der Grundstein für die erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Die Bedeutung von Arzt-Websites wird dadurch verdeutlicht, dass laut diverser Statistiken heute 70 – 84 Prozent der Patienten in Deutschland ihre Ärzte im Internet suchen. Mit dem richtigen Content Marketing kann ein Arzt dafür sorgen, dass Suchende seine Praixswebsite finden. Und das richtige Webdesign für Arzte hilft dabei, dass aus den Website-Besuchern neue Patienten werden.

Was sollte eine Arzt-Homepage bieten?

Eine gute Arzt-Homepage gewinnt neue Patienten.
Eine gute Arzt-Homepage gewinnt neue Patienten.

Die Anforderungen an eine zeitgemäße Arzt-Homepage sind zahlreich, die Möglichkeiten sind es zum Glück auch! Die eigene Praxiswebsite ist heute mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Essenziell sind:

  • die wichtigsten Kontaktdaten wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse ggf. Social Media-Kanäle
  • ein Praxislogo
  • die Öffnungszeiten
  • eine Team- und Praxis-Vorstellung
  • das Leistungsspektrum

Wichtig ist es bei der Beschreibung der eigenen Praxis-Schwerpunkte die Sicht des Patienten klar in den Fokus zu stellen:

  • Nach welchen Informationen sucht der Patient?
  • An welchem Punkt der Patient Journey befindet er sich?
  • Wie lassen sich die Informationen in Patientensprache darstellen?

Welche SEO-Maßnahmen sind unerlässlich?

SEO-Maßnahmen können das Suchmaschinenranking stark verbessern.
SEO-Maßnahmen können das Suchmaschinenranking stark verbessern.

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization – zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich um einen Unterbereich des Online Marketings. Es existieren zwei grundlegende SEO-Maßnahmen: Onpage-SEO und Offpage-SEO. Onpage-Optimierung wird auf der eigenen Website vorgenommen. Offpage-Optimierung bezeichnet Maßnahmen, die auf anderen Websites vorgenommen werden, aber die eigene Praxiswebsite betreffen. Gemint sind damit Backlinks, also Verlinkungen von anderen Websites auf die eigene.

Eine hybride SEO-Maßnahme ist das SEO-Content-Marketing, also das Zusammenspiel von Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Für Ärzte unabdingbar, um für die Patienten sichtbar zu werden. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Sichtbarkeit der Website drastisch steigern, was die Patientenakquise beflügelt. Wer öfter gefunden wird, bei dem wird öfter „gekauft“. Das gilt im abgewandelten Sinne auch für Arztpraxen. Es lohnt sich im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen in jedem Fall, die eigenen SEO-Maßnahmen zu optimieren.

Was bedeutet IT-Beratung?

Die passende IT-Beratung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Die passende IT-Beratung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Dieser Ratgeber hat gezeigt: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein komplexes Thema. Erfolgreiche Arztpraxen verlassen sich während dieses grundlegenden Strukturwandels daher auf eine erfahrene IT-Beratung. Ein IT-Berater, auch IT-Consultant genannt, analysiert die Ist-Situation einer Praxis, um danach eine passende Strategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu entwickeln. Ein guter IT-Consultant liefert keine Lösung von der Stange, sondern eine Lösung basierend auf den individuellen Merkmalen der Praxis. Die Bedeutung von Consulting und IT-Beratung ist für die Zukunftsfähigkeit einer modernen Arztpraxis nicht zu unterschätzen.

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