Was ist ein Hanfblatt?

Hanfblatt wird das Blatt der Cannabispflanze (zu deutsch Hanf) genannt. Es ist handtellerförmig mit jeweils fünf bis neun sogenannten Fingern, die fächerartig angelegt sind. Anwendung und Wirkung von Hanfblättern der verschiedenen Cannabissorten können sich stark unterscheiden.

Hanfblatt ist nicht gleich Hanfblatt, das wichtigste gleich einmal vorweg. Wie sieht eine Hanfpflanze aus? Je nach Sorte unterscheiden sich Hanfpflanzen in Farbe, Form, Wuchshöhe oder Blüte, vor allem jedoch in ihrer Wirkung. Und das obwohl alle verschiedenen Hanfsorten ursprünglich auf nur eine Art zurückzuführen sind: Cannabis sativa L. Es gibt auch Pflanzen, die aussehen wie Hanf. Die Zimmerpflanze Falscher Hanf ist optisch ähnlich, bringt jedoch nicht dieselben „inneren Werte“ mit.

Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Erste domestizierte hanfartige Pflanzen sollen vor circa 12.000 Jahren im asiatischen Raum angebaut worden sein. Von dort gibt es auch die ersten Belege, über die umfängliche Nutzung von Hanf. Von der Faser über die Hanfblüte bis zum Cannabisblatt.

In China etwa war der praktische und medizinische Nutzen von Hanf schon früh bekannt. Aus den Fasern wurden Seile und Textilien hergestellt, der Samen war als nahr- und schmackhaft bekannt und die Cannabisblüten und blütennahen Blätter wurden als Heilmittel gegen Rheuma und Malaria eingesetzt.

Heute werden Hanfblätter und -blüten ganz unterschiedlich genutzt. Es gibt sie beispielsweise in Form von Hanfsaft, Hanfpulver oder Hanftee aus getrockneten Hanfblättern. Es wird aber auch Bier, Wein oder Gin aus der vielseitigen Pflanze gewonnen.

Medizinisches Cannabis gewinnt man ausschließlich aus der weiblichen Hanfpflanze, denn in ihr stecken die pharmakologisch wirkvollen Cannabinoide wie CBD, THC und CBG. Wegen der psychoaktiven Wirkung von THC ist medizinisches Cannabis nur mit einem Cannabis-Rezept in Apotheken eerhältlich. Es gibt aber auch gesundheitsfördernde, frei verkäufliche Hanfblatt-, Hanfsamen- und Hanfblüten-Produkte. Die Cannabisöl-Wirkung des CBD beispielsweise fällt nicht unter das Arznei- und Betäubungsmittelgesetz. Wir klären das nachfolgend einmal auf!

Hanfblätter – unter strenger Kontrolle

Hanfblätter unterliegen strengen Kontrollen
Frische Hanfblätter gibt es momentan hierzulande noch nicht zu kaufen.

Hanfblätter werden in vielfältigen Produkten und Formen angeboten. Hanfblatt-Tee, Hanfblatt-Pulver, HanfblattTropfen oder –Kapseln sind die gängigsten. Man könnte Hanfblätter jedoch theoretisch auch im Salat roh essen, allerdings gibt es frische Hanfblätter – zumindest aktuell – nicht legal auf dem Markt zu kaufen. Selbst Nutzhanf darf nur von sogenannten echten Landwirten, die auch gemäß Gesetz der Alterssicherung für Landwirte unterliegen, angebaut werden. Das heißt, selbst Weinbauern oder berufsmäßigen Gärtnern ist der Nutzhanfanbau untersagt.

Vor der Aussaat muss auch landwirtschaftlichen Betrieben der Hanfanbau erst von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) genehmigt werden. Es erfolgt eine umfassende Dokumentation bei der Aufzucht der Hanfpflanzen: Hanfsorte, Lage und Größe der Anbaufläche sowie der Beginn der Blütephase. Schließlich kontrolliert die BLE die Hanfblätter und -blüten auf den THCGehalt, bevor diese zur weiteren Verwendung geerntet und abtransportiert werden dürfen.

Hanfblätter für medizinisches Cannabis werden hingegen quasi unter Laborbedingungen gezüchtet. In Deutschland haben sich dafür nach einer europaweiten Ausschreibung drei Unternehmen qualifiziert. Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Samen, Nährstoffzufuhr, Licht und Luft – alles wird rund um die Uhr überwacht. Das gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität der medizinischen Wirkstoffe in den Hanfblättern und -blüten, inklusive des medizinisch wertvollen, aber berauschenden THC-Gehalts.

Über die Darreichungsformen ist medizinisches Cannabis von frei verkäuflichen Hanfblättern übrigens nicht unbedingt zu unterscheiden, in der Cannabis-Wirkung jedoch eindeutig.

Cannabisblatt: Wie Blüten und Hanf-Blätter Verwendung finden

Hanfblatt: Verwendung von Hanfblättern
Blütennahe Hanfblätter finden zusammen mit den Cannabisblüten Verwendung.

Die Verwendung von Hanf-Blättern und Blüten, richtet sich nach Sorte und den jeweiligen unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Da sind zum einen die pharmakologisch wirksamen Cannabinoide. Zu den bekanntesten gehören CBD und das für die berauschende Wirkung im Cannabis verantwortliche THC. CBD-Öl ist beispielsweise frei verkäuflich. Die CBD-Wirkung antikonvulsiv, neuroprotektiv und antioxidativ. Als Arzneimittel ist es jedoch nur als spezielle Zusatztherapie für wenige Indikationen zugelassen.

THC, oder in der medizinischen Fachsprache Dronabinol, hat antiemetische, appetitstimulierende, schmerzlindernde, entzündungshemmende und muskelentspannende Eigenschaften. Außerdem wirkt es psychoaktiv, weshalb es ab einem Gehalt über 0,2 Prozent in Deutschland aktuell noch unter das Arznei- und Betäubungsmittelgesetz fällt. Hanfblätter und Blüten mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent sind jedoch legal zu beziehen.

In Cannabisblättern sind jedoch auch jede Menge wertvolle Nährstoffe. Besonders reichhaltig sind sie an Calcium, aber auch Eisen und Magnesium ist nennenswert enthalten. Ferner beinhalten sie Antioxidantien, besonders Carotinoide (für eine gute Sehkraft) und Vitamin E. Antioxidantien binden freie Radikale und haben einen positiven Einfluss generell auf den Organismus sowie auf den Alterungsprozess und eine Reihe von Krankheiten.

Ob Hanfblatt- beziehungsweise Hanfblüten-Produkte frei verkäuflich sind, hängt also von den Inhaltsstoffen, meist dem THC-Gehalt ab. Nur Ärzte dürfen Produkte mit einem THC-Gehalt über 0,2 Prozent per Rezept verschreiben. Am besten einen spezialisierten Cannabis-Arzt aufsuchen!

Hanfblätter-Tee

Hanfblätter-Tee
Für Hanfblätter-Tee gibt es auch frei verkäufliche Fertigmischungen.

Hanfblätter-Tee ist eine sehr angenehme, wohlschmeckende und einfache Möglichkeit, die gesunden Wirkstoffe des Hanfblatts zu genießen. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Für eine Tasse empfiehlt sich, 0,5 Gramm oder einen Teelöffel der getrockneten Hanfblätter mit 70 bis 100 °C heißem Wasser aufzubrühen und 3–5 Minuten ziehen zu lassen. Wer den Geschmack gern etwas kräftiger mag, kann die Ziehzeit auch bis auf 10 Minuten verlängern.

Es gibt keine genaue Empfehlung, wie viele Tassen Hanftee am Tag getrunken werden dürfen. Generell sollte man jedes neue Nahrungsmittel dem Körper zuerst in kleinen Mengen zuführen und nach und nach die Portionen vergrößern. Auch bei Hanfblätter-Tee gilt wieder, der frei im Handel verkäufliche Tee enthält kein oder nur sehr geringe Mengen an THC (weniger als 0,2 Prozent), wohl aber CBD.

Hanftee kann man in Drogerien, Reformhäusern oder Apotheken bereits fertig kaufen oder auch selbst machen. Dazu muss das CBD in den Hanfblättern aber erst aktiviert werden. Diesen Vorgang nennt man Decarboxylierung: Die Hanfblätter zerkleinern und auf einem Backblech im Ofen bei 110–120 °C etwa 45 bis 60 Minuten erhitzen. Dadurch wird das CBDA in das CBD umgewandelt. Nach der Decarboxylierung sind die Hanfblätter direkt bereit für die Tee-Zubereitung.

Hanfblatt: Hanfsaft

Hanfsaft aus dem Hanfblatt
Durch seine wertvollen Nährstoffe bietet der Hanfsaft viele Vorteile.

Hanfsaft gewinnt man schonend durch Kaltpressung aus Nutzhanf; es enthält wertvolle Nährstoffe wie Kalzium, Zink, Vitamin B12, Vitamin E, Magnesium, Phosphor, Selen oder Eisen. Vor der Samenreife (diese reduziert den Saftgehalt) wird er aus dem oberen Teil der Pflanze, der reich an Hanfblättern und -blüten ist, direkt nach der Ernte gepresst. Der untere Teil des Nutzhanfs wird zu Hanffasern weiterverarbeitet. Dadurch wird vom Hanfblatt über die Blüten bis zum Stengel die komplette Hanfpflanze optimal verwertet.

Durch Erhitzen werden die Cannabinoide wie beispielsweise CDB im frisch gepressten Hanfsaft decarboxyliert und anschließend schockgefroren, gefriergetrocknet, pasteurisiert oder fermentiert. Auf diese Weise bleiben die Inhaltsstoffe enthalten und der Hanfsaft ist haltbar für den Verkauf im Handel. Schließlich kann er pur als Getränk genossen oder als Gewürz, medizinisches Produkt oder in der Kosmetik verwendet werden.

Je nach Nutzung und Anwendung wirkt Hanfsaft hautberuhigend bei Ekzemen oder Neurodermitis und generell entspannend, entkrampfend und entzündungshemmend auf den ganzen Körper. Speziell Frauen schätzen den hormonausgleichenden Effekt von Hanfsaft. Die den Appetit anregenden und die Übelkeit reduzierende Wirkung schätzen insbesondere AIDS- oder Tumorpatienten. Generell greifen Ärzte immer öfter bei Patienten, die als austherapiert gelten, auf medizinisches Cannabis zurück.

THC-Gehalt im Hanfblatt

Medizinisches Cannabis: THC-Gehalt im Hanfblatt
Der THC-Gehalt im Hanfblatt ist normalerweise nicht so hoch wie in den Blüten.

Hanfblätter-Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent, wie die aus Nutzhanf geernteten, sind in Supermärkten, Drogerien, Reformhäusern oder Apotheken frei erhältlich. Sie beinhalten eine Menge Vitamine und Spurenelemente und sind in Blättern und Blüten oder als fertiger Tee, als Saft, in Tropfen oder Kapseln zu bekommen. Bei Hanfblatt– / HanfblütenProdukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 Prozent spricht man von medizinischem Cannabis. Dieses fällt unter das Arznei- und Betäubungsmittelgesetz und ist legal nur per Rezept vom Arzt in der Apotheke zu erhalten. Kein Wunder, liegen bei medizinischem Cannabis die höchsten gemessenen THC-Werte weit über 20 Prozent. Es gibt mittlerweile auch spezialierte Cannabis-Apotheken online.

In Deutschland kontrolliert die Cannabisagentur die Produktion von medizinischem Cannabis; die Auflieferung an die Apotheken übernehmen spezielle Logistiker. Da der Bedarf die nationale Produktion aber bei weitem übersteigt, wird medizinisches Cannabis auch importiert. Diese Importe überwacht wiederum die Bundesopiumstelle. Ebenso wie die frei verkäuflichen Produkte werden auch die medizinischen THC-haltigen Hanfprodukte in Form von Hanfblättern und -blüten, Tropfen, Saft oder als Pulver angeboten. Dieses Cannabis kaufen kann man aber eben nur in der Apotheke / Online-Apotheke.

Hanfblüte

Hanfblüte und Hanfblatt
In der Hanfblüte stecken die pharmakologisch wertvollen Cannabinoide.

Die pharmakologisch aktiven Cannabinoide befinden sich vor allem in der Hanfblüte und den blütennahen Hanfblättern der Cannabispflanze. Weit über 100 verschiedene Cannabinoide wurden bereits entdeckt; CBD, THC oder auch CBG sind die bekanntesten. Sie wirken auf das zentrale Nervensystem und beeinflussen beispielsweise Motorik, Schmerzempfinden oder das Immunsystem.

Hanf ist in der Regel getrenntgeschlechtlich, das bedeutet es gibt weibliche und männliche Hanfpflanzen, in Ausnahmefällen jedoch auch Hermaphrodite, die beide Geschlechtsmerkmale tragen. Sowohl der männliche als auch der weibliche Hanf enthält Cannabinoide. Männliche Pflanzen jedoch in wesentlich geringerer Menge, weshalb bei der Wirkstoffgewinnung der Fokus ausschließlich auf den weiblichen Hanfblättern und Knospen liegt. Allerdings nimmt auch bei weiblichen Hanfblättern und Hanfblüten der Wirkstoffgehalt nach der Besamung der Pflanze ab.

Unter natürlichen Umständen sind in Hanfsamen sowohl X- als auch Y-Chromosomen enthalten und das Geschlecht der Hanfpflanze entscheidet sich erst im Laufe der Blütephase zwischen Woche 6 und Woche 12. Unter Stress, wie ungünstige Licht-, Temperatur, Luft- und Bodenverhältnisse, können einmal weibliche Cannabispflanzen sogar noch ihr Geschlecht wechseln. Deshalb kommt beim Anbau meist ausschließlich feminisierter Hanfsamen zum Einsatz. Das sind Samen, die keine männlichen Chromosomen mehr beinhalten und dementsprechend nur weibliche Hanfblüten erzeugen.

Doch auch männliche Hanfpflanzen sind nützlich. Wir haben die wichtigsten Eigenschaften männlicher und weiblicher Hanfpflanzen gegenübergestellt:

Männliche Hanfpflanze:

  • Hanfblüten / Pollensäcke zur Bestäubung (Samengewinnung)
  • schützen vor Pflanzenschädlingen
  • Hanffaser für Textilien

Weibliche Hanfpflanze:

  • Hanfsamen für Nahrungsmittel (Hanföl)
  • Hanfblatt und -blüte für Arzneien, medizinische Produkte und Nahrungsergänzungsmittel
  • Hanffaser für Textilien

Die Wirkstoffe aus Hanfblüte und blütennahem Hanfblatt können unter anderem getrocknet als Tee, gelöst in Tropfen oder mit dem Vaporizer über die Atemwege konsumiert werden.

Hanfblatt: Die weibliche Hanfpflanze

Weibliche Hanfpflanze in einem Hanffeld.
Die Knospen der weiblichen Hanfpflanze sind reich an Cannabinoiden.

Bis die begehrte Blüte der weiblichen Hanfpflanze geerntet werden kann, durchläuft die Pflanze verschiedene Wachstumsstadien über mehrere Monate. Wenn nicht von vornherein feminisierter Hanfsamen verwendet wurde, lässt sich die weibliche beziehungsweise männliche Hanfpflanze erst an der Blüte erkennen.

Männliche Pflanzen blühen gelblich und oft etwas früher als weibliche und bilden dann eine Vielzahl von locker hängenden kleinen Kugeln an den Stilkerben (Knoten). Im Laufe der Reife öffnen sich diese mit Pollen gefüllten Säcke, die rispenartig herunterhängen. Die weibliche Hanfblüte entsteht meist etwas nach ihrem männlichen Pendant, ebenfalls am Knotenpunkt der Pflanze. Dort bilden sich zuerst weiße, flaumige Fasern und dann nach und nach die vollen Knospen, auch Buds genannt.

Ob man die weibliche Hanfpflanze beschneiden soll, um den Ernteertrag der pharmakologisch wirksamen Hanfblüte und des blütennahen Hanfblatts zu erhöhen, daran scheiden sich die Geister. Die einen befürworten es, die anderen lehnen es völlig ab. Möglicherweise hängt es auch von der Hanfsorte und der jeweiligen Blütephase ab.

Die Hanf-Blütephasen

Hanf-Blütephase: Keimung mit ersten Hanfblättern
Die Hanf-Blütephasen können je nach Sorte ein wenig zeitversetzt eintreten.

In der Blütephase von weiblichem Hanf werden die begehrten Knospen (auch Buds genannt) und blütennahen Hanfblätter, die die wertvollen Cannabinoide beinhalten entwickelt. Doch bis es so weit ist, durchläuft die Hanfpflanze mehrere Wachstumsstadien, während derer für einen maximalen Ernteertrag möglichst optimale Verhältnisse an Licht / Schatten und der Nähstoffversorgung herrschen sollten.

Die vier Wachstumsphasen im Überblick:

Hanf-Wachstumsphasen Dauer im Durchschnitt
Keimung 2–10 Tage
Sämling 7–21 Tage
Vegetative Phase 7–105 Tage
Knospenbildung (Ernte von Hanfblatt + -blüte) 50–100 Tage

Die Dauer bis zur Blütephase der Hanfpflanze hängt sowohl von der Hanfsorte als auch von den WachstumsBedingungen ab. Auf dem Feld wachsender Nutzhanf braucht also unter Umständen länger als das quasi unter Laborbedingungen hergestellte medizinische Cannabis. Der private Anbau von jeglichem Hanf ist in Deutschland jedoch aktuell verboten. Nutzhanf dürfen nur Landwirte mit einer extra Genehmigung anbauen. Medizinisches Cannabis ist nach einer europaweiten Ausschreibung nur drei Unternehmen gestattet, siehe auch Cannabisagentur.

Hanf fermentieren

Hanf in Einmachgläsern zum fermentieren.
Um die wirksamen Inhaltsstoffe zu konservieren, kann man Hanf fermentieren.

Hanf zu fermentieren (umgs. auch Gras fermentieren) ist relativ einfach. Es wird gemacht, um die wirksamen Inhaltsstoffe der Pflanze zu konservieren und zu veredeln. Denn Hanfblatt und -blüte enthalten neben Vitaminen und Spurenelementen noch viele weitere wirksame Substanzen wie Cannabinoide, Terpene und Flavonoide, die sich in Luft und Licht alle leicht verflüchtigen. Sie sind verantwortlich für Wirkung, Geruch, Farbe und Geschmack und unterstützen die gesundheitsfördernde Wirkung von Hanf.

Um Cannabis zu fermentieren, benötigt man keine Zusatzstoffe, da alles benötigte bereits in den Hanfblüten (den sogenannten Buds) und blütennahen Hanfblättern vorhanden ist. Nach dem ersten Trocknen der Hanfblatt- und Blütenernte von etwa 7–14 Tagen geht es darum, den Trocknungs- beziehungsweise Konservierungsvorgang möglichst schonend zu vollenden. Prinzipiell ist das in jedem Einmachglas möglich. Eine detaillierte Anleitung bietet beispielsweise Dutch Passion.

Cannabissorten spielen bei der Fermentation hingegen keine Rolle. Grundsätzlich wird zwischen Sativa- und IndicaBlüten differenziert, wobei beide (wie alle Sorten) auf die Hanfpflanzenart Cannabis sativa L. zurückzuführen sind. Viele Sorten gehen mittlerweile auf Hybride von Sativa beziehungsweise Indica zurück, wie etwa die meisten Haze-Sorten, und enthalten mal mehr Anteil der einen oder anderen Art.

Prinzipiell findet sich in SativaSorten meist mehr THC und weniger CBD, bei Indica-Sorten ist es in der Regel umgekehrt. Die Sativa-Wirkung verursacht ein zerebrales High, während die Indica-Wirkung eher beruhigend ist. Der Sativa-Indica-Unterschied liegt also vor allem in der Reaktion auf die unterschiedlichen Cannabinoide.


Dieser Artikel beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zu einem Gesundheitsthema und dient somit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen unsere Redakteure nicht beantworten.

Bildquellen zum Ratgeber: „Hanfblatt: Gesundes Kultsymbol“

Beitragsbild: iStock.com/Nastasic, Foto 1: iStock.com/vasiliybudarin, Foto 2: iStock.com/DaveLongMedia, Foto 3: iStock.com/tataks, Foto 4: iStock.com/Stefan Tomic, Foto 5: iStock.com/LPETTET, Foto 6: iStock.com/naveebird, Foto 7: iStock.com/Jedraszak, Foto 8: iStock.com/chonticha wat, Foto 9:iStock.com/24K-Production

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